Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

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Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Schlundi » Fr 7. Jun 2019, 13:24

Hallöchen,

mich würde mal interessieren, ob eure Hunde ihre Rassebeschreibungen gelesen haben? :mrgreen: :mrgreen:

Also, sind eure Rassehunde typisch für ihre Rasse oder weichen sie ab?

Moony ist ja bekanntlich zwiegespalten.
Einerseits ist sie schon sehr collietypisch, aber manchmal überhaupt gar nicht. :rolleyes: :lachen:
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Terri_Lis_07 » Fr 7. Jun 2019, 16:17

Also zu Susi :
Vom Westie heißt es ja temperamentvoll, verspielt, Jagdtrieb vorhanden, 28 cm Idealgröße, Dickkopf und etwas Eigensinnig vorhanden, trotzdem erziehbar und wachsam. Sowie sportlich, intelligent, können sich auch wehren und Clowns. Eher so ein leicht bis Mittel vom Terrier.

Naja also vom Temperament und der Erziehbarkeit/dem Gewissen Hang zum Dickschädel, bzw dem Grundcharakter is sie ein typischer Westie. Nur das mit dem Verspielt und Jagdtrieb, davon weiß sie nicht so viel.
Wachsam ist sie auch, sie hat eine Aufgabe und etwas Sport gebraucht. Fit und jung bis ins hohe Alter - psychisch ja.
Sie ist keine Mimose aber zeigt es seeeehr deutlich wenn ihr etwas nicht passt. Humor hat sie, aber ebenso ernst kann sie auch sein. Selbstbewusst ist sie auch und mit Größe und Gewicht ist sie ein perfekter Westie.
Leider hat sie aber auch alle Rassetypischen Krankheiten, mit Ausnahme von Patella Luxation, Kniescheiben und Haut sind aber trotzdem nicht das Wahre.
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Minze » Fr 7. Jun 2019, 23:10

Laut https://graue-in-not.at/die-rasse-weimaraner/index.html
Ist der weimaraner ein vielseitiger, leichtführiger, wesensfester und passionierter Jagdgebrauchshund mit systematischer und ausdauernder Suche, jedoch nicht übermäßig temperamentvoll.
[*]
Nova ist sehr temperamentvoll. Drinnen ist sie allerdings sehr lautlos und kommt schnell zur Ruhe. Wesensfest, was ist damit genau gemeint? Ich kann mit ihr durch die Stadt gehen, durch den Tierpark und sie ist total auf mich fokussiert. Auch wenn es gewittert oder sonst wie laut wird, ist es kein Problem. Dennoch ist sie kein „cool down- mich bringt nichts aus der Ruhe- Hund“
[/b]
Die Nase ist bemerkenswert. Der Graue ist raubzeug- und wildscharf, auch wachsam, jedoch nicht aggressiv. Er ist zuverlässig im Vorstehen und in der Wasserarbeit.
Die herausragende Eigenschaft des Weimaraners ist seine Jagdpassion.

Sie ist mit der Nase wirklich fit. Aber kimani war um Längen besser. Sie hat kein Problem mit wild welches sich wert. Dass motiviert sie noch mehr. Wasser liebt sie. Wachsam ist sie auch
Bei nichtjagdlicher Haltung besteht die Gefahr, dass sich der Weimaraner andere Kanäle sucht, um seine Triebe zu befriedigen (z. B. Aggressivität gegenüber anderen Hunden und Haustieren). Die Jagdpassion stellt sehr hohe Anforderungen an die Haltung.

Nova mag manche Hunde nicht. Aber dass ist eher ihr Typ und nicht weil sie nicht jagen darf.
Lernfähigkeit
Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung des amerikanischen Psychologen Stanley Coren gehört der Weimaraner zu den Hunderassen, die über eine hervorragende Arbeits- und Gehorsamsintelligenz verfügen. Für einen erfahrenen Hundeführer erleichtert diese Eigenschaft die Ausbildung wesentlich.
Durch seine Intelligenz ist der Weimaraner allerdings auch in der Lage Führerschwächen zu erkennen und diese auszunutzen.

Sie lernt wahnsinnig schnell und denkt sehr kreativ. Sie findet wahnsinnig gut Lösungen.
Schutztrieb
Eine typische Eigenschaft des Weimaraners ist sein natürlicher Schutztrieb. Das unterscheidet ihn von anderen Vorstehhunden. Für viele Besitzer von Weimaranern ist der Schutztrieb eine wichtige Eigenschaft. Die Bereitschaft die Familie und den Besitz zu verteidigen erfordert eine gute Sozialisation auf Menschen, damit der Hund lernen kann, situationsangepasst zu reagieren.

Sie beschützt auch gut. Ist aber gut kontrollierbar und von daher ist es in der Gesellschaft kein Problem. Aber im Zweifel ist Verlass.
Beschäftigungsbedarf
Der Weimaraner ist ein Arbeitshund. Ein großer Garten und ausgedehnte Spaziergänge reichen nicht aus, um einen Weimaraner angemessen zu beschäftigen. Auch kein Agility-Parcours.
Der Weimaraner muss auf hohem Niveau ausgebildet werden, sonst ist er nicht ausgelastet und Problemverhalten ist vorprogrammiert. Für ein Dasein als reiner Begleithund ist er völlig ungeeignet.

2,5 h gassi am Tag mit apportieren und suchspielen reichen. Dazu kommen Jogging runden, Fahrrad fahren und Nasenarbeit

Weimaraner - der Ferrari unter den Jagdhunden
Familienbezug
Der Weimaraner ist ein sehr menschenbezogener Hund, der den engen Anschluss zu seiner Familie benötigt. Für eine reine Zwingerhaltung ist er ungeeignet. Er verträgt keine rohen Ausbildungsmethoden, trotzdem muss er mit absoluter Konsequenz erzogen werden. Weimaraner sind regelrecht verfressen und entwickeln eine enorme Kreativität, wenn es darum geht an etwas Essbares zu gelangen.

Sie ist ein absoluter kontaklieger und will immer bei mir sein
Aufgrund seiner Eigenschaften, seiner mitunter kompromisslosen Schärfe und der überragenden Güte seiner Nase wird der Weimaraner auch gerne von der amerikanischen Polizei eingesetzt. Heute vor allem als Drogen- oder Bombenspürhund.

Die Eigenschaften des Grauen darf man als Hundehalter nicht unterschätzen. Lassen Sie sich von dem freundlichen Gesicht mit den niedlichen Schlappohren nicht täuschen. Der Weimaraner ist nicht der einfachste Hund, und seine Mannschärfe fordert manchen Weimaranerbesitzer zu sehr, so dass der Hund dann abgegeben werden muss.

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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Terri_Lis_07 » Sa 8. Jun 2019, 00:38

Ich denke "wesensfest" könnte ne Umschreibung sein für "umweltsicher". Dass ein Hund dennoch innerhalb der Rasse nicht immer gelassen ist, kann man glaub ich zu fast keiner Rasse sagen. Außerdem kann dann ja wieder das "temperamentvolle" mit rein spielen. Was ja auch unterschiedlich ausgelegt werden kann. Gibt ja fröhliches Temperament, aufbrausende Temperament, aufgeregtes Temperament :gruebel:

Die Begriffe in einem Rassestandard müsste man einfach besser definieren.
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Manu » Sa 8. Jun 2019, 03:23

ich finde ja die Frage sehr niedlich und eigentlich wäre es schon schlimm,
wenn ein Rassehund nicht dem Rassestandart entsprechen würde :zwinker:
zu Sanny kann ich sagen,sie ist durch und durch und zu 300% ein Boxer

Ich hatte mich,bis Sanny damals notfallmässig bei uns einzog,nie mit dieser Rasse beschäftigt.
Und auch dann erst,als mir klar wurde,das ich mit ihr nicht so arbeiten kann,wie mit meinen Labbi/Boxer-Mix

Das einzige wo Sanny von der Rassebeschreibung abweicht...der deutsche Boxer lernt angeblich schnell :rolleyes:
Sanny nicht...jedenfalls nicht das was für sie offensichtlich keinen Sinn ergibt.Alles andere wie Blödsinn oder alles was lustig ist,das schon :hahah:

Ok man sagt ja auch und das steht auch nicht in der Beschreibung,das Boxer bis zu ihrem 3ten Lebensjahr ein wenig anders sind und erst mit 3 langsam normal werden...ja kann ich bestätigen :daumenhoch:
Am ANfang habe ich wirklich gedacht ich hab den ungewöhnlichsten Boxer auf der Welt und ich bin zu dämlich,weil jede Art Erziehung so dermaßen langsam Früchte trug :rolleyes: Und immer und immer wieder dieses abfragen ob denn die Regeln von gestern auch heute noch gelten :rolleyes:
Nun wird sie nächsten Monat 3 Jahre alt und ja JETZT hat das hier Formen angenommen,die mir gefallen :daumenhoch: Jetzt kann ich gut mit ihr arbeiten und teilweise hat sie schon was von einem Labbi :hahah: dieses will to please :daumenhoch:

Die beschriebene Überschwänglichkeit würde ich eher als "Durazell im Blut"bezeichnen und ja da muss man dann standfest sein und wissen was man will.
Gerade der Beutetrieb...das kennt ein Boxer keine Freunde und er tauscht auch für nix auf der Welt...das muss man schon tricksen,wenn man denn den Boxer davon überzeugen will,das so ein Beutespiel nur gemeinsam Spaß macht.

Misstrauen Fremden gegenüber...NEIN! Sanny findet alle Menschen toll und jeder der ihr nett gegenübertritt...mit dem würde sie sofort mitgehen :rolleyes:

Ansonsten ist der Boxer wirklich sehr vielseitig,aber nicht anspruchsvoll,jedenfalls nicht mehr,wenn man erst mal Grund drin hat
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Schlundi » Mo 10. Jun 2019, 21:50

Ich stelle immer niedliche Fragen! :hahah: :mrgreen:

Naja, ich bin eben so drauf gekommen, wenn ich mir so meinen Hund anschaue und die Rassebeschreibung lese:

Wesen: Fröhlich und freundlich, niemals nervös oder aggressiv.

(Das ist übrigens alles, was zum Wesen im Standard beim Club für britische Hütehunde steht)
Das Erscheinungsbild wird ellenlang beschrieben, aber Wesen passt in einen Satz. :rolleyes:

Das trifft auf meinen Hund ja teilweise gar nicht zu.
Niemals nervös stimmt sowas von gar nicht.
Und aggressiv ist sie auch in manchen Situationen.

Also, sie ist freundlich zu Menschen und da würde sie auch niemals aggressiv sein. (Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen), aber bei anderen Hunden... :peitsche:
Und nervös ist sie sehr oft. Gerade, wenn es draußen laut und/oder ungemütlich wird oder wenn wir uns mal angeregt unterhalten.
Eben unsere kleine Mimi.

Und es gibt bestimmt noch mehr Rassehunde, die vom Standard abweichen.
Also, ich meine nicht unbedingt das Aussehen, sondern eben das Wesen, den Charakter. :smile:
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Minze » Mo 10. Jun 2019, 22:13

Ich finde auch, dass viele Beschreibungen sehr weit gefasst sind und dann kommt es ja auch noch darauf an was man selbst darunter versteht. Jemand der einen Kläffer wie einen Collie hat, empfindet vielleicht einen Jack Russel als ruhig vom bellen her. Jemand der dagegen mit einem Vizsla Erfahrung gemacht hat, würde den jacky als Kläffer betiteln.
Dazu können Hunde in den Würfen schon sehr unterschiedlich sein. Und bei den haltern entwickeln die Hunde sich ja auch dem entsprechend in eine Richtung. Meine kleine triebsau wäre wo anders sicher sehr ätzend geworden. Ich empfinde sie so wie sie ist als angenehm. Jemand anderes fände jetzt wohl sie schon ätzend. Wobei die meisten sind begeistert.

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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Rübe » Mo 10. Jun 2019, 22:24

Auf der Homepage des DRC steht unter der Rassebeschreibung des Golden Retrievers: "Der Golden Retriever liebt das Wasser in jeder Form, keine Pfütze ist ihm zu schmutzig."
( https://drc.de/content/golden-retriever ... schreibung )
Wer die Bilder von Priya kennt, wird verstehen, dass ich das absolut bestätigen kann :lachen:

Desweiteren wird der Golden als lebhaft und fröhlich mit einem ausgeglichenen Temperament beschrieben und auch das kann ich, bezogen auf Priya, nur bestätigen.

Bei den Eigenschaften Anpassungsfähigkeit, Gelassenheit und Unerschrockenheit, muss ich leider sagen, dass sie nicht dem Standard entspricht bzw. zwei Gesichter hat.
Bei der Arbeit in Feld und Wald ist sie eifrig, ausdauernd und durch nichts abzulenken, aber im Alltag erschreckt sie sich oft fremden Dingen und ist absolut kein Stadthund.

Der Golden Retriever geht mit Begeisterung auf viele Beschäftigungen ein und ist bis ins hohe Alter verspielt. Er ist sensibel, leichtführig, hat viel "will-to-please" und ist sehr anhänglich.
Das sind alles Eigenschaften, die ich bei Priya sofort wieder erkenne und so sehr liebe.

Die große Menschenfreundlichkeit und Verträglichkeit mit anderen Hunden kennen wohl viele, aber hier muss ich sagen, dass Priya (zum Glück) ein sehr gemäßigtes Exemplar ist. Sie tut niemandem etwas und hat auch mit noch keinem Hund Streit gehabt, der von ihr aus ging, aber sie muss auch nicht jeden fremden Mensch oder Hund, den wir draußen treffen, begrüßen.


Ich finde die Idee mit diesem Thema sehr gut, denn so lernt man auch mal die Eigenschaften anderer Rassen kennen und kann sie anhand von Individuen besser verstehen oder einschätzen :daumenhoch:
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Schlundi » Mo 10. Jun 2019, 22:46

Also, sagen wir mal so.
Die meisten Leute finden Moony auch toll, so bei uns zu hause und beim Gassigehen, vorallem diejenigen, die keinen Hund haben:
Ach, so ein schöner Hund, so ein braver Hund, der hört aber gut... blablabla.

Aber ich erinnere mich an die letzte Colliewanderung.
Da wurde Moony von einer Bearded Collie Hündin angepöbelt,
als wir ankamen und an der vorbei gingen.
Als wir dann im Pulk liefen, da dürfte Moony auch noch frei laufen.
Da war sie so in etwa 3 Jahre alt. (schätze ich)
Da ist sie gezielt zu der Hündin hin und dann ging aber die Post ab.
Die zwei haben sich mal ordentlich in die Wolle bekommen. Ich bin dann die restlich Wanderung ganz hinten mit Moony an der Leine gelaufen, weil sie sonst wieder Stunk gemacht hätte.

Das ist ja eher untypisch für Collies.
ALso, schätze ich mal.
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Manu » Di 11. Jun 2019, 03:44

Schlundi hat geschrieben:
Mo 10. Jun 2019, 21:50
Ich stelle immer niedliche Fragen! :hahah: :mrgreen:
...gerne mehr :daumenhoch: :daumenhoch:
interessant wäre aber auch die Frage,wenn man einen Mischling hat und ungefähr weiß was drin ist...
wie sich denn da die Rasseeigenschaften verteilen :ka:
Minze hat geschrieben:
Mo 10. Jun 2019, 22:13
Dazu können Hunde in den Würfen schon sehr unterschiedlich sein. Und bei den Haltern entwickeln die Hunde sich ja auch dem entsprechend in eine Richtung.
So sehe ich das auch :daumenhoch:
Und es kommt ja noch dazu,das was der eine als völlig normal erachtet...kann einem anderen schon auf die Nerven gehen :motz:
Gerade beim Boxer...die Triebigkeit/Nervosität finden Hundesportler toll...ich eher nicht
Neulich unterhielt ich mich mit einem anderen Boxerbesitzer,der ist ganz angetan,das sein Hund das Grundstück lautstark bewacht...ich dagegen bin froh,das Sanny das nicht tut..jedenfalls nicht,wenn die Labbi-Alarmanlange nicht anfängt,dann macht Sanny aus Blödheit auch mit :kopfklatsch: aber nur draussen...drin verpennt sie alles und würde jeden Einbrecher freundlich herein bitten :hahah:
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Schlundi » Di 11. Jun 2019, 10:46

Moony ist echt ein guter Wachhund, wie sie ja neulich in der Nacht bewiesen hat. :daumenhoch:
Aber ein Schutzhund wäre sie nicht. Kann ich mir absolut nicht vorstellen. (soll sie ja auch nicht)

Bei den Mischlingen ist es ja spannend, was so hervor kommt.
Unser Dusty war echt gut gemischt:
Schwimmen und in jede dreckige Pfütze legen, gerne und viel fressen: Labrador
Alles jagen, was nicht bei drei aufm Baum ist (selbst dann einfach VOR dem Baum sitzen bleiben, bis es wieder runter kommt), Winterliebe und Lauffreude: Husky

Und der Pudel..
Weiß gar nciht mehr, ob der rassetypisch war... :gruebel:
Jedenfall mochte er nciht ins Wasser. Oder nur gaaaanz selten.
Aber Amseln scheuchen konnte super! :lachen:
Und er war echt ganz toll dabei im Tricks lernen.
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von ameise » Fr 19. Jul 2019, 20:11

Ich kenne keinen Kurzhaarcollie der nicht relativ oft nervös ist. Ich finde auch die Kurzhaarigen sind viel mehr Clowns als die Langhaarcollies.

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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von ameise » Fr 19. Jul 2019, 20:20

Ich würde sagen Elvis wird all seinen Rassen irgendwie gerecht. Irgendwas macht er immer was rassetypisch ist :lachen:

Norbert ist ein typischer Aussie. Auch wenn er nur 36cm und 6kg hat, ist er doch ein ganzer Aussie.

Er ist intelligent, aufmerksam, hat Schutztrieb, ist anfangs eher reserviert aber dann freundlich, arbeitet gern, hat unendlich Ausdauer, ist trotzdem ausgeglichen, möchte die Lage im Griff haben, ist sehr deutlich in seinen Ansagen aber nicht aggressiv.
Er hat sehr viel "will toll please" und möchte folgsam sein und gelobt werden, aber wenn er keinen Sinn in etwas sieht, dann kann er einen schon auch mal ignorieren.

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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Schlundi » Mo 22. Jul 2019, 10:29

ameise hat geschrieben:
Fr 19. Jul 2019, 20:11
Ich kenne keinen Kurzhaarcollie der nicht relativ oft nervös ist. Ich finde auch die Kurzhaarigen sind viel mehr Clowns als die Langhaarcollies.
Also, Langhaarcollies kenne ich leider keinen näher.
Aber sensibel sind wohl alle irgendwie.
Gegen sensibel habe ich auch nichts, das ist schon ok.
Nur nicht so übertrieben, das ist manchmal schon anstrengend.

Clown ist Moony selten. Beim Spielen, da kann sie schon mal lustig sein.
Unser Pudel, der war ein Clown. :love: :lachen:
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mo 22. Jul 2019, 12:55

Ach bei Pudeln hab ich die Erfahrung gemacht dass sie Alle samt wenn man sie halbwegs wie Hunde behandelt einfach nett sind und theoretisch quasi überall hinpassen können. Und vor allem hat echt jeder Pudel einen ganz Besonderen Knall. Bina hat damals zB alles in der Schnauze herum geschleppt, gezeigt was sie Tolles gefunden hat und sich nen Ast gefreut. Ein Zwergpudel ist immer einmal im Kreis rum getibbelt wenn ihm was nicht gepasst hat, ein Anderer hat sich dann immer hingesetzt wie ein Erdmännchen.
Talisha war sehr kommentierfreudig, hat teilweise quasi in die Luft gebellt ( meine alte Chefin meinte die war schwierig in der Erziehung weil sie ihre Intelligenz gnadenlos ausgenutzt hat ). Bei einem anderen Großpudel wusste ich jetzt nicht ob der durchgeknallt oder eingebildet war. Der hatte so nen Irren Blick drauf und ist immer gelaufen wie Hund von Welt.
Dann noch unvergessen die beiden Pudel-Duos damals. Die beiden Großpudel Kumpels waren einfach nur Gaga, die beiden Kleinpudel Jungs sehr sensibel, leichte Mimosen, aber sehr freundlich und verkuschelt.
Ich find bei den Kleinpudeln die Größe auch echt angenehm.
Pudel sind echt tolle Hunde, so vielfältig. Charakterlich, farblich, wie auch von der Größe. Den Ruf der Pudel versteh ich nicht. Sie sind oft sehr höflich und anpassungsfähig.
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Schlundi » Di 23. Jul 2019, 09:40

Unser Pudel hat zur Begrüßung immer Schuhe rungetragen oder auf meiner Hand rumgekaut.
Er musste immer was im Maul haben.
Baden fand er völlig blöd, da hat er sich immer versteckt.
Und nach dem Fönen ist er immer total ausgerastet udn ist wie ein Verrückter in der Wohnung rumgefetzt. :lachen:

Der war schon ein süßer Knopf. :love:
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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von ameise » Mi 4. Sep 2019, 15:20

Ich muss auch sagen alle Pudel, die ich kenne sind echt angenehme Hunde. Egal ob Groß- oder Kleinpudel. Die ganz Großen find ich mittlerweile sogar richtig toll! Die haben so eine erhabene Ausstrahlung und stehen ein bisschen über den Dingen. Schon ihr Gang ist so edelmütig.
Trotzdem sind sie freundlich und höflich und auch oft recht witzig. Sie sind äußerst intelligent und anpassungsfähig. Hätten sie keine Locken, wäre das vielleicht mein nächster Hund :lachen:

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Re: Rasseeigenschaften von euren Hunden erfült?

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mi 4. Sep 2019, 15:49

ameise hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 15:20
Hätten sie keine Locken, wäre das vielleicht mein nächster Hund :lachen:
Glätteeisen :susan: Spaß :lachen:
Mir gefallen ja irgendwie die Kleinpudel am meisten.

Soo, theoretisch könnte ich ja mal ein Statement zu Lilo abgeben ( natürlich noch nicht ganz aussagekräftig da jung ).

https://www.psk-schnauzer-pinscher.de/u ... schnauzer/
BESCHREIBUNG

Dem Schnauzer steht sein Rassename ins Geschicht geschrieben. Die starken Braunen und der volle Bart prägen das Portrait seiner Rasse. Ruft ihn sein Herr noch mit dem Namen Rauhbautz, dann ist schon Wesentliches über seine Eigenart und Merkmale gesagt. Seine typischen Wesenszüge sind schneidiges Temperament, gepaart mit bedächtiger Ruhe. Die liebevolle Art beim Umgang mit Kindern unterstreicht seinen gutartigen Charakter und zeigt seine Spiellust. Hat er seinen Herrn erst mal akzeptiert, sind Liebe und Treue von Dauer. Soll sein Exterieur rassentypisch in Erscheinung treten, ist sein raues Haarkleid etwa 3 mal im Jahr zu trimmen. 
Trifft alles genau so auf Lilo zu.
Es gibt nur zwei Dinge die untypisch sind:
1. Ist es ungewöhnlich dass ein Schnauzer vom Spieltyp mit anderen Hunden nicht besonders rau ist, eigentlich neigen sie zum raufen.
2. Hinsichtlich der Geschichte war ein Teil ihrer Aufgabe den Hof von Ratten und Mäusen frei zu halten. Vielleicht hat sich die Definition von "Ungeziefer" ja einfach nur geändert, denn Lilo jagt lediglich fliegende und krabbelnde Tierchen. Für mich sind die meisten Insekten Ungeziefer, also passt es ja ganz gut. :lachen:

Ansonsten zu den Begriffen :

Liebevolle Art mit Kindern : Tatsächlich hat sie mit Kindern kein Problem, die mag sie viel lieber als Erwachsene. Ich glaub aber das liegt hauptsächlich daran dass sie darin Spielgefährten erkennt. Da sie ziemlich grobmotorisch ist, bezweifel ich jedoch dass man es "liebevoll" nennen kann wenn der Hund die Kinder wenn man ihn lässt wohl umschmeißen würde.

Rauhbautz : Auch wenn es ungewöhnlich ist und dem jetzt wieder spricht : Man ist im Spiel und wenn man sich freut sehr körperlich. Eigentlich wäre das bei anderen Hunden auch der Fall, vielleicht legt sich das ja auch wenn sie älter wird oder einen Hund besser kennt. Mit Mutter und Geschwisterchen war das Spiel deutlich gröber- da hat man sich gegenseitig umgeschmissen wie man lustig ist.
Wenn sie sich freut, freut sich der Ganze Körper - man neigt gelegentlich dazu sich vor Freude zu überschlagen oder herum zu springen wie ein Flummi. Ob man dabei volle Kanone in den Tisch kracht, juckt herzlich wenig, das scheint man nichtmal zu merken.
Wenn man ungeduldig ist, neigt man weniger zum motzen, sondern eher dazu irgendwie anders ran zu kommen. Da wird gern mal mit den Pfoten gekratzt. Zart beseitet ist sie absolut nicht. :lachen:

Schneidiges Temperament : Nunja, was das genau bedeuten soll weiß ich nicht, aber Temperament hat man. Temperament eines Terriers bspw nicht. Man ist sehr lebhaft und ein kleiner Clown, aber nie aufbrausend.

Bedächtige Ruhe : Klingt wie ein totaler Widerspruch, ist aber ein sehr toller Chatakterzug, den die meisten Terrier nebenbei nicht haben, Schnauzer dagegen schon. Um es mal so zu erklären :
Vielen Hunden muss man Ruhe beibringen. Die meisten Hüter müssen Ruhe erst lernen, ebenso wie Terrier lernen sollten Ruhe zu behalten. Lilo muss man das nicht beibringen, denn die hat das schon in sich drin. Darüber hinaus überlegt sie sehr oft bevor sie etwas tut, bzw ob oder was sie tun soll. Und diese überaus positive Eigenschaft, hat dennoch einen Nachteil : Man muss den Hund so weit lesen lernen, quasi Gedanken lesen lernen um zu wissen was man vor hat. Ebenso muss man aufpassen nicht grade dann zu loben wenn man grade überlegt ob man Mist bauen soll.

Misstrauen gegenüber Fremden - Kap, ist drin. Wachsamkeit ist ebenfalls drin, die kommt immer mehr zum Vorschein, auf die angenehme ruhige Art. Man kläfft nicht, man hebt sich das Bellen für bestimmte Situationen auf.
Und was auch ist : Es kann sein dass sie im einen Moment brav da sitzt und überlegt, und im nächsten Moment schießt man vor zum Spielzeug - wie eine Katze.
Jagdtrieb ist gemäßigt soweit.
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