Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

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Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Do 28. Nov 2019, 11:19

Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Erfahrungen hören, wie haben sich eure Hunde mit Neuankömmlingen benommen?
Quasi, als der neue Welpe/neue Hund kam, wie hat ihn der Althund zurecht gewiesen, erzogen, zur Sau gemacht oder auch sein Körbchen geteilt... ?!

Unser Zweithund läßt sich ja scheinbar noch Zeit, denn leider ist die Hündin nicht schwanger geworden. Mal sehen, wann es dann klappt. :smile:
Trotzdem möchte ich soviel Erfahrungen wie möglich von anderen lesen und davon natürlich auch was mitnehmen.

Wann muss ich eingreifen, wenn Moony zu dolle mit dem kleinen umgeht oder was ist noch normales Verhalten? Was wird sie wahrscheinlich tun, was ist zu beachten?
So ein Welpe tut einem dann ja gleich leid und man neigt dazu, ihm zu helfen, ob wohl es ja gar nicht angebracht wäre.

Ich habe da einiges im Thema von Lisa gelesen (Lilo und Susi), das hat mich jetzt quasi inspiriert, ein eigenes Thema zu eröffnen. :smile:
LG Schlundi
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Minze » Do 28. Nov 2019, 17:12

Ich finde man sollte die Situation beobachten und im Zweifel den Althund stärken.
Als Kimani kam, war Maja sehr entspannt. Dass lief von selbst. Maja spielte schön mit Kimani, mochte das rudelliegen und war einfach cool mit ihr. Wenn Kimani zu doll zu Biss zeigte Maja freundlich dass es zu viel ist und Kimani hörte auf. Nur beim fressen musste ich eingreifen, da sich maja dies weg nehmen lies. Aber grundsätzlich war es bei den beiden einfach harmonisch.

Als Nova einzog, zeigte Kimani von Tag 1 an wo Welpe schlafen darf und knurrte sie auch weg. Danach richtete sich Nova und hielt Abstand. Als die Gruppe zusammen wuchs und auch gemeinsam rum lagen gab es auch Situationen wo Kimani allein liegen wollte und dann ging sie einfach. Grundsätzlich war Kimani sehr streng und klar. So dass Nova ganz genau wusste was sie erwartet wenn sie sich so oder so benahm. Ich musste nur einmal Kimani ermahnen weil sie es übertrieb. Dass war dann aber voll okay. Ab und an provozierte Nova auch mit Absicht, weil sie eine Reaktion von Kimani wollte. Also bestärkte ich Kimani und schmiss Nova von der Couch, weil da geruht und nicht getobt wird. Maja dagegen musste ich stärken, den die reagierte kaum. Und so kam es vor dass Nova Maja am Halsband oder Ohr nahm und durch die Gegend führte. Dass wollte ich nicht zulassen und ermahnte sie. Ebenso wenn sie Majas essen klauen wollte.
Andersrum bekam Kimani Ärger als sie auf novas Futter gehen wollte.
Nova durfte aber auch Maja ermahnen wenn die 3 in der Box waren und Maja auf alle rum trampelte.
Grundsätzlich durften die 3 viel unter sich klären aber manches klärte halt ich. Die 3 waren sehr harmonisch miteinander, es hat trotz der 3 unterschiedlichen Charaktere super geklappt.
Je nach dem wie heftig allerdings althunde und Junghunde reagieren, kann aber auch mehr Management nötig sein. Ich kenne hier auch ein Fall bei dem Bulldog Tochter mit Bulldog Mutter allein gelassen wurden (beide sehr Ressourcen orientiert, die Tochter unter einem Jahr) und die klärten die Situation auch unter sich. Das Ende vom Lied war einiges an verflossenen Blut und tiefe Wunden auf beiden Seiten, mit anschließenden Abszess. Manche Hund kann man nicht einfach machen lassen, da muss mehr durch den Halter reglementiert werden.

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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Rübe » Do 28. Nov 2019, 17:22

Ich persönlich habe meine Hunde beim kommunizieren untereinander sehr viel beobachtet und mich so wenig wie möglich eingemischt. Beide haben (hatten) ein sehr gutes Sozialverhalten. Phoebe legte großen Wert auf die Einhaltung des Hundeknigges und war eine sehr strenge Anführerin für Priya, aber Ihre Zurechtweisungen waren selten überzogen und meistens gerechtfertigt.
Wie schätzt du Moony in der Hinsicht ein? Wie verhielt sie sich bisher gegenüber Welpen?

Als Priya einzog, verfolgte Phoebe sie beim erkunden von Garten und Wohnung auf Schritt und Tritt. Schnupperte Priya nach Phoebes Meinung irgendwo zu lange oder betrat einen Bereich, in den sie nicht durfte (Körbchen, Phoebes Futterplatz), knurrte Phoebe entweder leise oder auch etwas heftiger mit gleichzeitigem körperlichen Abdrängen.
Was erlaubt Moony den Hunden, die euch mal besuchen?

Was dann noch ein Streitthema werden kann, sind Ressourcen. Spielzeug, Futter, aber auch Streicheleinheiten von dir.
Phoebe machte sich nichts aus Spielzeug, darum war das kein Thema bei uns.
Dafür gab es anfangs aber ordentlich Stress beim Futter. Priya ist super verfressen und begann als Welpe ein ohrenbetäubendes Jaulkonzert, sobald ich nur mit der Zubereitung des Futters anfing. Phoebe aß aber auch gern und machte daraufhin Priya richtig rund, was ich sofort unterband. Futter gab es dann für keine von beiden. Der zweite Fütterungsversuch kurze Zeit später ging ebenfalls in die Hose, sodass ab dem Zeitpunkt beide Hunde in ihre Körbchen mussten, bis ich fertig war und sie frei gab. Phoebe bekam als erste ihr Futter. Ein gegenseitiges Napfauslecken nach dem Fressen habe ich nicht zugelassen. Knabbersachen haben beide lange Zeit auch nur auf Ihren Schlafplätzen bekommen.

Phoebe war nie sehr verschmust, aber wenn plötzlich so ein verkuscheltes kleines Hundebaby einzieht, werden Streicheleinheiten vom Frauchen auf einmal super wichtig. Während ich mit Priya kuschelte, kam sie an und vertrieb das Hundebaby richtig böse. Daraufhin erntete sie von mir eine klare und deutliche Ansage und ich schickte sie in ihren Korb. Mit Priya kuschelte ich weiter und anschließend rief ich Phoebe zu mir und sie bekam ihre Streicheleinheiten. So kuschelte ich eine ganze Zeit nur mit den beiden, bis Phoebe wieder normal war und keine Lust mehr das viele Gekuschel hatte :lachen:

Das sind erstmal die bei uns wichtigsten Punkte gewesen, Wenn du noch Fragen hast, immer her damit und vielleicht fällt mir ja auch noch etwas ein :smile:
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Terri_Lis_07 » Do 28. Nov 2019, 18:40

Was so die Baustellen hier sind, wisst ihr ja.

Aber weil ja gefragt ist wie die erste Zusammenführung lief...
Naja, Susi war sehr eifersüchtig, das hat sich aber schnell wieder gegeben. Lilo hatte Anfangs sehr viel Respekt vor Susi, und bis Lilo anfing Sachen zu verteidigen hat es auch gedauert.
Anfangs lief es quasi so ab dass Susi erstmal lernen musste da is noch jemand anderes im Raum, und Lilo lernen musste Susi nicht zu nerven. Hat sich auch recht schnell eingependelt, aber wie gesagt: Lilo ist ungestüm, verspielt und grobmotorisch. Susi will ihre Ruhe, hat kein Bock auf Körperkontakt und ihren Willen muss sie unbedingt irgendwie einfordern, zickt gern viel und gleichzeitig hat sie selbst einige gesundheitliche Probleme.
Ich denke wenn die beiden sich mehr ähneln würden wär es einfacher. Dann könnte man mit beiden zusammen raus gehen ( wie erwähnt die Omi trödelt und geht stur dort hin wo sie grade schnüffeln will, Lilo ist gern flott unterwegs und man muss aufpassen wegen der ein oder anderen Baustelle), es gibt evtl weniger Konfliktpotenzial, die Hunde würden sich evtl wirklich mögen statt nur zu akzeptieren dass der andere halt da ist.
Ihr wisst ja auch dass das ne Notlösung ist bis ich ne Wohnung gefunden habe. Denn Susi sollte wieder alleine leben dürfen. Lilo stört sich an der Gesellschaft nicht ( sofern sie nix zu fressen hat), aber Susi braucht Ruhe.
Ich finde im Grunde arrangieren sie sich damit irgendwie, aber es is halt nicht immer so harmonisch.

Daher ist es denke ich schonmal gut dass Moony keine Seniorin ist, ansonsten kommt es drauf an wie sie sich so verhält, was sie braucht, was garnicht geht, ect...
Bei der Kombi Lilo und Susi seh ich eben diese extrem verschienen Ansprüche und Charaktere als Problem. Sicher kann es bestimmt mit Junghund und Senior auch besser funktionieren, Susi kann jedoch gut drauf verzichten, und das is so ein Punkt der es kompliziert macht.

Lilo hat ja ewig auch garnix gegenüber Susi verteidigt. Die konnten ohne Probleme im selben Raum futtern ohne Schwierigkeiten. Die mussten nichtmal so weit voneinander entfernt liegen. Aber : Lilo is in der Pubertät, alles reift noch. Was gestern funktioniert hat kann morgen anders aussehen.
Wichtig ist dass die unterschiedlich Bedürfnisse berücksichtigt werden. Wenn die Hunde zB getrennte Runden brauchen, is es so. Es sollte Bereiche geben die für den einen Rückzugsort sind, und für den anderen tabu ( wie ich hier sehe, muss nicht jeder Hund zeigen dass der Platz vergeben ist ).
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Fr 29. Nov 2019, 11:46

Rübe hat geschrieben:
Do 28. Nov 2019, 17:22
Wie schätzt du Moony in der Hinsicht ein? Wie verhielt sie sich bisher gegenüber Welpen?

Was erlaubt Moony den Hunden, die euch mal besuchen?

Was dann noch ein Streitthema werden kann, sind Ressourcen. Spielzeug, Futter, aber auch Streicheleinheiten von dir.

Das sind erstmal die bei uns wichtigsten Punkte gewesen, Wenn du noch Fragen hast, immer her damit und vielleicht fällt mir ja auch noch etwas ein :smile:
Ja, Moony ist bis jetzt immer nett zu Welpen gewesen.
Werden sie ihr zu aufdringlich, knurrt sie oder weist auch mal zurecht.
Bis jetzt ziemlich moderat, also nicht zu heftig.

Bei Besuchshunden ist es so, dass sie schon schaut, dass ich nicht zu viel mit dem anderen Hund mache.
Sie will dann abdrängen und kann auch mal knurren.
Allerdings hatten wir schon lange keinen Besuch mehr. (außer Hugo!)
Hugo hat sie ja total zur Sau gemacht, weil der einfach so aufdringlich war. Wir haben die beiden dann von einander fern gehalten.

Sonst dürften die Bescuhshunde auch rumlaufen und sich alles anschauen, sie hat sie halt beobachtet, aber sonst war es ruhig. Die haben auch miteinander gespielt und so.
Im Garten haben sie gespielt und auch gemeinsam alles verbellt, was draußen vorbei lief. Da hat sie sich am Besuch orientiert. :rolleyes:

Bei Hundebegegnungen ist sie mal so und mal so. Es gibt welche, die kann sie gut leiden und ist dann auch nett, wedelt und macht auch kurze Spiele.
Aber wenn sie mal beschlossen hat, jemanden nicht zu leiden, dann ist sie echt biestig. :peitsche:

Beim Fressen ist sie sehr futterneidig, habe ich fest gestellt. Da hat sie dem Hugo auch gleich eins auf den Deckel gegeben, nur weil er in der Küche war. :rolleyes:
Da muss ich wahrscheinlich aufpassen bzw. eben notfalls getrennt füttern.

Spielzeug ist eher uninteressant. Also, sie spielt schon mal aber ich denke, das ist ihr nicht so wichtig. Außer der Ball. Den gibt sie wohl eher nicht her.

Streicheleinheiten holt sie sich schon regelmäßig. Das gefällt ihr. Da denke ich auch, dass ich aufpassen muss, sie nicht zu vernachlässigen.

Bei Schlafplätzen habe ich keine Erfahrung.
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Mi 4. Dez 2019, 12:02

Mir ist noch was eingefallen.

Wie lange hat es denn ungefähr gedauert, bis der Althund den Welpen akzeptiert/adoptiert hat?
Quasi, bis jeder seinen Platz gefunden hat?

Kommt wahrscheinlich auch auf den Charakter an, denke ich mal.
Aber so von heute auf morgen klappt das nciht, stelle ich mir vor.
Der Althund muss ja quasi dem Neuen erstmal seine Regeln erklären.

Aber wie lange ist normal? Ein paar Wochen oder sogar noch länger? :gruebel:
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Rübe » Mi 4. Dez 2019, 16:00

Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnern, wie lange die Gewöhnung gedauert hat :blush:

Phoebe war es damals gewohnt, dass wir regelmäßig Besuchshunde und Urlaubshunde bei uns aufnahmen, darum war es für sie nach Aufstellung der Hausregeln (die Priya sich sofort angenommen hatte) in Ordnung, dass sie eine Mitbewohnerin hatte.
Ich war gerade frisch im Mutterschutz ,als Priya einzog. Demnach hatte ich viel Zeit für die beiden, sodass ich oft getrennt aber meistens mit beiden gemeinsam unterwegs sein konnte. Ich denke das hat ganz gut zusammengeschweißt.
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Minze » Mi 4. Dez 2019, 19:11

Es hat so ungefähr ne Woche gedauert bis es klar war dass das nervige etwas nicht auszieht. Aber es war ja von Seiten der althunde nicht die große Liebe oder der lange erwartete Kumpel. Die beiden standen ja total auf Pudel und alle anderen Hunde waren egal. Maja mochte Welpen, Kimani jetzt nicht so. Von daher haben sie schon mit ihr gekuschelt (ging von Nova aus) aber sie vor allem erzogen.

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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Do 5. Dez 2019, 11:27

Naja, das ging ja schnell bei euch! :smile:

Hm, mit Mutterschutz kann ich blöderweise nicht mehr rechnen, wenn Hund Nummer zwei kommt. :lachen: :lachen:
Das wäre irgendwie cool, dann hat man echt mehr Zeit bis man wieder arbeiten muss.

Aber ich habe beantragt, dass ich nur noch vier Tage die Woche arbeite, dafür aber eine Stunde länger an den verbleibenden vier Tagen.
Das wären dann quasi 4x5 Stunden.
Müsste auch hinhauen.

Anfänglich wollte ich auch Hund Nummer zwei mit auf die Arbeit nehmen.
Aber ist das evtl. blöd für Moony, weil sie dann alleine bleiben muss und der Knirps mit darf? Weil ich denke mal mit zwei großen Hunden brauche ich auf der Arbeit nicht auftauchen.
Könnte das ihren Status untergraben?
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Rübe » Mo 9. Dez 2019, 21:22

Ich denke nicht, dass es Moonys Status untergräbt, wenn du den Knirps mit zur Arbeit nimmst. Wichtig finde ich dann nur, dass Moony auch ihre eigene Zeit mit dir bekommt, oder sich jemand anderes während deiner Abwesenheit intensiv mit ihr beschäftigt.

Der Welpe wird im Alltag automatisch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Alleine schon, weil man ja ständig hinterher ist, um das Baby davon abzuhalten die Möbel anzuknabbern oder weil man es rechtzeitig raus bringen möchte, damit der Bach nicht in der Wohnung landet.
Ich würde Moony auch nie ausschließen. Phoebe ist zum Beispiel die ersten Tage jedes Mal mitgekommen, wenn ich Baby-Tulli zum Pipi machen in den Garten gebracht habe.

Wenn du mit den Hunden mal mit dem Auto zum spazieren gehen raus fährst, würde ich Moony auch immer noch eine Extrarunde entweder vor oder nach einem gemeinsamen Ausflug gönnen.
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Mi 11. Dez 2019, 11:27

Ah ja, danke für die Tipps! :love:
Ich will schon drauf achten, dass Moony nicht zu kurz kommt. :daumenhoch:
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Minze » Sa 14. Dez 2019, 15:56

Ich hab das auch immer so gehandhabt dass die ersthunde auch alleine Zeit mit mir verbringen durften. Das musste auch nicht ewig viel sein, aber wenn ich mal ein Paket abholte, hab ich halt nur Kimani mitgenommen und bin mit ihr dann eine Runde gelaufen. Dass fand sie schon super. Aber es ist halt auch klar dass ein neuer Hund viel Zeit für sich beansprucht. Der soll ja lernen auch ohne die anderen mit einem spannende Situationen zu überstehen, dann gehst mit dem allein in die hundeschule etc.
Das untergräbt nicht den Status des ersthundes aber dem tut es auch gut ohne die kleine nervensäge was mit einem machen zu dürfen.

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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Anakin » Fr 20. Dez 2019, 21:28

Ich hatte ja die Chinook, als Klein-Yoyozwergi kam. Jetzt war Chinook zum Glück eine total liebe, tolerante, gutmütige und äußerst souveräne Hündin, sie hat den Zwerg echt total antiautoritär erzogen. Er durfte wirklich absolut alles, und später hat sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten als ältere Dame auch mit ihm gespielt. Eingreifen musste ich so gut wie nie. Wenn sie ihn doch mal zurechtweisen wollte hatte sie den Nachteil keine Zähne zu haben. Mit Futter oder anderen Ressourcen gab es nie Probleme, beide sind/waren niemals futterneidisch oder sowas, zusammen fressen, sogar am selben Knochen gleichzeitig, war bei den beiden nie ein Problem. Bei Akin wäre das nicht möglich gewesen, der hatte damals seiner Mama Akita und auch Chinook gleich in der ersten Woche klargemacht, dass sein gefüllter Futternapf absolut nur seiner ist. Also insofern kann ich nicht viel Tipps geben, weil es bei uns ganz einfach war.

Was ich allerdings definitiv sagen kann, dass mir die Erziehung schwerer fiel, weil er sich ausschließlich an ihr orientierte. Bei einem sehr gut erzogenen Althund ist das sicher ein Vorteil, aber das war Chinook nie in dem Sinne. Ich bilde mir ein, hätte ich Yoyo allein aufgezogen, so wie Akin, würde er zumindest ein klein bisschen besser hören. Der Hauptgrund dafür ist allerdings mein Zeitmangel, aber wäre er allein gewesen, hätten wir uns zwangsläufig stärker miteinander beschäftigt.

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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von ameise » Mi 8. Jan 2020, 21:52

Obwohl Elvis ja "Zweithunde" gewöhnt war, durch die Pflegehunde, die wir oft hatten, fand ich es anfangs schwer als Norbert zu uns kam.
Norbert war total einfach und ich hatte ja auch massig Zeit weil ich fast 4 Monate krank geschrieben war mit der Fußverletzung. Gassi gehen war halt nicht drin. Nur in den Garten humpeln mit Krücken war möglich.
Das hatte Vor- und Nachteile. Zum Einen lernte Nobby zwangsläufig Ruhe und wurde nicht überfordert und zum Anderen fehlten Elvis die gewohnten Gassi-Runden mit mir und er musste immer warten bis jemand anders mit ihm spazieren ging.
Aus heutiger Sicht würde ich Elvis mehr bestärken und Nobby mehr maßregeln. Norbert hat beim ersten Aufeinandertreffen schon einen auf dicke Hose gemacht und Elvis angebrummt. Elvis hat nur irritiert geschaut... Er war immer gutmütig und Nobby durfte sich alles erlauben. Elvis hat sich das Spielzeug klauen lassen, er gab seinen Platz frei, er hätte ihm auch seinen Napf überlassen und mich dabei nur leidend angeschaut... Ich hab die beiden viel selber regeln lassen. Allerdings hat Elvis immer den Kürzeren gezogen. Ich wollte ihm nicht voweg nehmen sich zu behaupten und hoffte dass er dem Zwerg mal Bescheid geben würde. Hat er auch, aber nie mit Nachdruck. Nobby hat ihn einfach nicht ernst genommen.
Im Nachhinein denke ich, dass ich Elvis mehr unterstützen müssen hätte damit er sich traut klare Ansagen zu machen. Wäre auch gut für Nobby gewesen... Er glaubt er wäre allen überlegen, was hoffentlich nie zu seinem Verhängnis wird :shifty:
Mittlerweile sind sie ein gutes Team geworden. Norbert beschützt Elvis und der ist meist froh Dinge nicht selbst klären zu müssen. Sie suchen sich wenn mal einer allein weg ist und sie spielen gern miteinander. Nur zusammenliegen tun sie nicht. Elvis mag das nicht und wollte das auch noch bei keinem anderen Hund. Norbert würde gern zu ihm hinliegen, aber inzwischen akzeptiert er dass Elvis das nicht mag und lässt ihn in Ruhe. Auf dem Sofa können sie aber schon manchmal nebeneinander mit leichtem Kontakt liegen, nur nicht im Körbchen.
Eigentlich hat das Zusammenwachsen so lange gedauert bis Nobby erwachsen war, aber dass sie zudammengehören war nach ca 2 bis 3 Monaten schon geklärt.

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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Do 9. Jan 2020, 18:17

Danke für eure interessanten Beiträge! :love:
Also, bei Moony denke ich schon, dass sie den Zwerg auch erzieht, bzw. sich nicht alles gefallen läßt.
Sie macht das auch bei Welpen, wenn sie ihr zu aufdringlich werden.
Und ich schätze beim Essen wird sie keinen Spaß verstehen. :peitsche:

Kuscheln könnte ich mir vorstellen, dass sie das zulassen wird. Aber nicht die ganze Zeit.
Es wird auf jeden Fall spannend. :smile:
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Terri_Lis_07 » Do 9. Jan 2020, 19:25

Ich glaub beim Futter verstehen sehr viele bis die meisten Hunde keinen Spaß. Lilo zB : Sie würde nie daran denken es mir oder bspw meiner Mutter gegenüber zu verteidigen, aber bei Susi is sie da sehr ernst. Die zwei werden getrennt gefüttert, wär anders einfach keine gute Idee. Lilo würde sonst nicht in Ruhe fressen können, und Susi erkennt ihre Drohungen nur schlecht bis garnicht. Is auch schon vorgekommen dass Susi in die Richtung geguckt hat, irgendwann gecheckt hat dass Lilo sie anstarrt, Susi stehen geblieben und dann hat's geklickt "Ahh, na dann Dreh ich mal wieder um".
Ich denke wenn die Hunde untereinander kapieren können was geht und was nicht, muss man sie vielleicht nicht strikt trennen. Aber in unserem Fall jetzt, ist es besser wenn sie getrennt voneinander was zu Futtern bekommen.

Ich hab inzwischen mal etwas mehr zugelassen an Konfrontation. Fazit ist : Lilo merkt manchmal dass sie besser aufhören sollte zu nerven, und dass man sie respektieren sollte. Aber wenn Lilo anfängt mit einem Spiel zu versuchen die Lage zu entschärfen, muss ich eingreifen und Lilo auf ihren Platz schicken, weil spielen is wirklich nicht drin mit Oma, sie regt es auf, weil sie will Ruhe.
Andererseits wie erwähnt, gibt es selten auch Situationen in welchen Susi auf Lilos Verhalten eingeht. Wie erwähnt: Sie bemerkt nicht mehr so viel.
Davon abgesehen dass Lilo momentan wegen der Läufigkeit gelegentlich zur Ziege mutiert, läuft es ruhig ab mittlerweile.


Ich nehme mal an du wartest auf den nächsten Wurf oder ? Wann wäre der denn ?
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Rübe » Fr 10. Jan 2020, 11:26

Das Thema hier ist für mich in wenigen Tagen ja auch wieder sehr interessant :smile:
Ich bin gespannt wie es bei uns läuft. Priya ist ja eine totale Welpentante und spielt gerne stundenlang die Bespaßerin. Den erzieherischen und maßregelnden Part muss ich dann wohl übernehmen - nach dem wie "rotzlöffelig" Nica ist. Mit 7 Monaten ist sie ja auch noch mitten in der Pubertät.
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Fr 10. Jan 2020, 18:18

Ich bin auch schon echt gespannt! :mrgreen:
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Di 14. Jan 2020, 14:09

Gestern Abend haben wir beim Gassi gehen eine Junghündin (7 Monate) getroffen, die Moony aber schon von früheren Begegungen her kannte.
Allerdings treffen wir die nur ab und zu.
Sie ist ein Labrador und unheimlich quirrlig. :love:
Sie war auch echt unterwürfig, aber wollte dann unbedingt zu Moony hin, war aber an der Leine und Moony auch.

Moony hat sie angeknurrt und das Fell gestellt und war recht ruppig.
Mein Holder hatte sie an der Leine und hat sie dann weggezogen.
Sie hört sich immer so Killermäßig an. :peitsche:
Ich glaube ja, sie wollte die kleine nur mal zurecht weisen, aber der Holde hatte wohl Angst, dass sie der Kleinen was tut.
Aber man will ja nix riskieren. :blush:

Jedenfalls war ihr diese junge Hupfdole eindeutig zu aufdringlich.
Sie ist da sehr streng, scheinbar... :vulcan:
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Rübe » Di 14. Jan 2020, 19:49

Klingt für mich nach einer typischen Begegnung mit einer jungen Labbi-Schlabbiline :lachen:
Kaum ein Hunde, der auch nur ansatzweise etwas vom Hundeknigge versteht, steht auf eine derartige Begrüßung. Da muss Hund man (Hund) schon entweder selber mal so gewesen sein oder wie Priya einfach über den Dingen stehen können, weil es aufgrund der Rasse quasi Verwandschaft ist :lachen:
Es war sicher auch doof für Moony, dass sie an der Leine war, denn so hatte sie ja nur einen begrenzten Radius, um zu flüchten.

Allein wegen dieser Begegnung hätte ich jetzt aber keine Angst, dass sie euren zukünftigen Zweithund "platt macht". Wenn ein Welpe einzieht wird sie ihn sich schon so erziehen wie sie es mag und braucht :smile:
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Terri_Lis_07 » Di 14. Jan 2020, 20:16

Ach, Lilo ging den meisten Hunden auch auf die Nüsse als sie noch so "Boa geil ein Hund ! Mach jetzt erstmal 3 Salto rückwärts" ( ok das is dann doch etwas übertrieben :lachen: ) war. Das is inzwischen immernoch so. Viele Artgenossen mögen sie von ihrer Art her nicht weil sie den meisten zu viel Power hat ( aber wehe Madame is läufig, dann bitte mach mir die Wirbelsäule kaputt, guck ich würg mir sogar selber die Luft ab :kopfklatsch: ).
Dann gibt es natürlich noch die Kandidaten die generell keine anderen Hunde wollen, und das Problem mit mancher Hündin ( dat is dann Krieg der Oberzicken ).
Trotzdem gibt es auch alte Hunde die sie mögen, kommt vom Typ her drauf an was so zueinander passt, bzw der Sympathie ( die Züchterin wird bei der Charakter Empfehlung bestimmt auch die Eigenheiten von Moony einfließen lassen denk ich ). Aber selbst wenn man so nen Jungspund nicht haben mag, kann man sich damit arrangieren ( siehe Susi : Du darfst mir Hallo sagen, und dich hier aufhalten, aber Nerv nicht, sonst werd ich ungemütlich. Meist reicht ein "grrrr" und Lilo geht von selber weg ).
Und eingreifen kann man zur Not ja auch noch. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man das ja auch in der Welpenstunde bspw besprechen ( und vielleicht nervt der Knirbs die Größe auch weniger wenn er nen Spielkompanen hat ).
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Mi 15. Jan 2020, 10:22

Also, ich habe jetzt keine Befürchtung, dass sie die Kleine (naja, sie ist schon fast so groß wie Moony :lachen: ) platt machen wollte.
Der Holde hatte Angst, weil er das nicht so gut einschätzen kann mit unserer Madam.

Moony macht immer so bedrohliche Geräusche, die ist dann echt laut.
Und klar, an der Leine kann sie ja echt nicht flüchten. :sick:
Labbis sind schon echt extrem freudig aufdringlich.
Und vorallem hartnäckig. :lachen:

Und ich denke, gerade ein Saarloos verträgt auch ne Ansage und ist nicht so empfindlich.
Hundesprache sollten sie auf jeden Fall beherrschen. Da mache ich mir keine Sorgen.
LG Schlundi
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Schlundi » Do 16. Jan 2020, 19:43

Heute hat der Holde mit der Moony wieder die junge Labbihündin getroffen.
Allerdings auf dem Feld und da hat er Moony dann von der leine gelassen und so konnte sie quasi flüchten und hat der jungen Wilden auch gleich mal die Leviten gelesen. :peitsche:

Allerdings meinte Volker, dass die Kleine echt wahnsinnig aufdringlich war und gleich nach einem Rüffel wieder angerumpelt kam. :lachen:
Aber immerhin sind sie dann auch ein Stück zusammen gelaufen und es ging wohl ganz gut.
:love:

Ja, und das Frauchen vom Jungspund hat gemeint, die ist so wild und macht sie ganz kirre.
Naja, ist eben erst 7 Monate und ein Labbi. :zwinker:
Ihre Labbihündin, die sie vorher hatten ist 13 Jahre alt geworden und war eben auch entsprechend gemütlich.
LG Schlundi
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Terri_Lis_07 » Do 16. Jan 2020, 20:05

Siehste : Moony weiß wie man angemessen Grenzen setzt. Auf so einen Wirbel haben denke ich mal die meisten Hund kein Bock. Entweder die Kurze beruhigt sich, oder möge einen doch am besten gleich in Ruhe lassen.
Anders wär's wenn sie jetzt nur damit beschäftigt gewesen wäre sich den Knirbs vom Leib zu halten, aber sie haben sich ja miteinander gut arrangieren können :daumenhoch:
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Re: Zurechtweisung von Welpen/Junghunden

Beitrag von Manu » Sa 18. Jan 2020, 04:35

jaja,die jungen Wilden :hahah:
Manche brauchen eben mehr als nur eine Ansage... :hau:

Ich hatte neulich einen Spaziergang mit einer Freundin,die hat einen knapp einjährigen Staffi
der ist von Temperament wie meine Sanny...
uuuuuuund der ist so eine Art Pippi Langstrumpf...
meeeeeeega freundlich,dem lacht die Sonne ausm Po :hahah:
So nach dem Motto:DAS LEBEN IST SCHÖN!!!

Nun waren wir also mit 3 Hunden unterwegs...
Sanny und Mojo...spielten über die Wiesen
Jacky las Zeitung...alles gut :daumenhoch:
Aber dann merkte Mojo,das Jacky auch ganz zu sein scheint...haha auf einen Meter ran...nur ein Blick von ihr...war fast nicht zu erkennen und der Spunti trabte wieder ab :daumenhoch:
Gleiches Bild als es um einen Stock ging.
Meine Freundin war schwer begeistert über den Erziehungstiel von meiner "Alten"
Ich übrigens auch,weil sie an dem Tag wirklich nett war.
Beim Boxerchen,wenn die mal übergriffig wurde...ja da gab es viel öfter richtige Haue,aber die hat ja auch die Blicke nicht verstanden und immer wieder nachgefragt :kopfklatsch:
Also ich finde diese Kommunikation von Hunde ja echt spannend :daumenhoch:
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