Welpenhandel :(

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*Geli
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Welpenhandel :(

Beitrag von *Geli » So 13. Jan 2019, 19:42

BildLG Geli jetzt leider verwaist - ohne :cry: Cheyenne
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Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.“
(Mahatma Gandhi)

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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Minze » Mo 14. Jan 2019, 17:32

Ich hab eben mit meinem Opa telefoniert. Der ist ja auch so hunderverrückt. Vor längerem hat er seiner zahnarzthelferin gesagt worauf sie beim hundekauf achten muss (die wollte nämlich einen zwergspitz).
Nun war er wohl da und hat nach gefragt ob sie nun einen Hund hat. Hat sie. 8 Wochen alt an der deutsch Schweizer Grenze gekauft. Tja leider krank, zwingerhusten inkl. Sie war also beim Tierarzt. Dieser hat festgestellt dass dieser nicht aus Deutschland kommt und somit illegal eingeführt wurde, da er ja auch nicht Tollwut geimpft ist. Beim Veterinäramt durfte sie dann 120€ Strafe zahlen, beim ersten Tierarzt 100€ und nun beim 2. Tierarzt 250€, beim nächsten Termin werden es wieder ca. 200€ sein. Außerdem muss der Hund in Quarantäne gehalten werden. Die nächsten 3 Wochen sieht der Hund nur die Wohnung und den Balkon. Sollte das Veterinäramt Zweifel haben, kann er ihr weggenommen werden.
Der Hund an sich hat 1200€ gekostet. Tja hätte man mal ne Suchmaschine bemüht. Hätte man mal nen guten Züchter gewählt, hätte man sich einiges an nerven erspart.

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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Schlundi » Mo 14. Jan 2019, 18:17

Alles wie man es eben nicht machen soll.
Manche Leute sind aber schon bissl blauäugig, oder?
Oder soll ich lieber dämlich sagen?
LG Schlundi
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Kräutergeist » Di 15. Jan 2019, 12:06

Manchen möchte man auch schlicht Beratungsresistenz bescheinigen.
Ich weiß nicht, ich glaube bei einigen kickt dann das Ego los. So nach dem "Motto, der belehrt mich? Hält der mich für dämlich? Dem werd' ich jetzt mal zeigen, dass ich das auch allein kann!" Dabei hat man es am Ende nur gut gemeint und wollte helfend zur Seite stehen, damit alles gut geht und es Freude gibt statt Frust...

Na, mal sehen was das bei meiner Schwester und meinem Schwager so wird.
Die überlegen ja auch schon, was es denn werden soll, wenn sie dann Zeit haben. Aktuell ist wohl der Kooiker interessant...
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Minze » Di 15. Jan 2019, 13:58

Ich tippe auf naiv. Und dann bietet dir jemand die Chance endlich deinen Wunsch zu erfüllen. So günstig ist der Hund auch nicht, also wird dass schon okay sein. Woanders kostet so ein Hund 1800€.
Einen kooiker habe ich am Samstag beim einkaufen getroffen. Etwas groß war er. Sie meinte er sei kooiker typisch reserviert und sensibel.
Hier treffe ich immer wieder welche. Scheint ein Geheimtipp zu sein.

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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Kräutergeist » Di 15. Jan 2019, 14:28

Ja und ich glaube halt eher, dass sie mehr so einen unkomplizierten Everybodys Darling suchen. Mehr so den Familienhund, der sich quasi selbst erzieht.
Vielleicht traue ich den beiden auch zu wenig zu. Keine Ahnung, aber man wird ja vorsichtig...
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Manu » Mi 16. Jan 2019, 03:55

Minze hat geschrieben:
Di 15. Jan 2019, 13:58

Einen kooiker habe ich am Samstag beim einkaufen getroffen.
Bitte was ist das?? Hab ich noch nie gehört :geschockt:

Und zum Thema Welpen und Welpenhandel...ui da könnte ich jetzt einen Roman schreiben :rolleyes:
Ich denke...jeder hat lesen gelernt und ist...so ich hoffe, mit ein wenig Hirn ausgestattet :ka:
Aber selbst die Welpenmafia verkauft ihre Welpen so derart geschickt und teuer...das man erst auf dem 2.Blick weiß das da was nicht i.O ist.
Damit meine ich...
...nicht jeder hat mal eben die 1800 Euro um bei einem Züchter zu kaufen und auch Welpen aus einer Hobbyzucht können durchaus anständig auf das Leben vorbeireitet sein und alles mitbekommen haben,was ein unbeschwertes Leben ermöglicht.Und nur weil ein Welpe aus so einer Hobbyzucht etwas günstiger ist...ist es deswegen kein schlechter Hund und wenn dieser besagte Hobbyzüchter auf eBay inseriert...ist das auch legal.

Allerdings denke ich,das nun auch die Welpenmafia nicht mehr zwangsläufig am Parkplatz aus dem Kofferaum verkauft...die sind ja auch gerissener geworden :wuerg1:

Und ganz ehrlich...bevor ich mich mit den Thema Hund und Zucht beschäftigt habe...wäre es mir genauso ergangen :rotwerd:
Denn man geht ja erst in Hundeforen oder Hunde-Facebookgruppen,wenn man den Hund dann mal hat.Zumindest war es bei mir so


Ich leite seit 3 Jahren in unserem Hundesportverein das Welpenspiel und ja es gruselt einem, wenn man hört das die Neuhundebesitzter mal so gar nicht nachgedacht haben und das aus reiner Unwissenheit...ok nicht alle,aber die meisten.

Alle wußten...sie wollten einen Hund...und zwar jetzt und da war gerade" in "was weiß ich denn wo"...ein Wurf :rolleyes:
Aber sie wußten nicht auf was sie bei der Wahl ihres Lieblings zu achten haben.
Ok bis jetzt hatte ich glücklicherweise noch niemanden der einen todsterbenskranken Welpen hatte,aber immer mehr Verhaltensauffälligkeiten...die auf eine unsachgemäße Aufzucht zurückschließen lassen.
Und ganz ehrlich,wenn ich die Leute nach 10 Wochen entlassen...ja bei den ein oder anderen mache ich mir echte Sorge :weinen:
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Kräutergeist » Mi 16. Jan 2019, 07:21

Kooikerhondje - das ist so ein niederländischer Entenlockhund.

Ja, Hobbyzucht ist meiner Meinung aber noch was anderes als Vermehrer.
Die allermeisten Züchter züchten als Hobby, auch die im VDH. Man muss sich eben einfach im Klaren sein, was das für Kosten hat. Und klar hat nicht jeder mal eben so 1.800 € für einen Welpen. Aber: Das ist ja im Verlauf des Hundelebens noch der kleinste Faktor. Was macht man denn, wenn der Hund ne OP braucht, die vielleicht sogar einige tausend € kostet? Auch das sollte man immer bedenken.

So. Wenn jetzt einer privat nen Wurf macht, dann gibt es da für mich auch wieder zwei Kategorien. Die einen die irgendwas paaren was grade in ist (Rasse oder Designer mix) ohne irgendwas zu testen und dann die Welpen möglichst teuer verkaufen wollen. Und die die entweder einfach Mischlinge haben und die für 300 € abgeben, damit sie die Kosten einigermaßen rein haben und die, die zwar nicht im Verein sind, sich aber Mühe geben mit den Welpen und die Eltern auch getestet haben. Da kostet der Welpe zwar auch mehr wie 300 €, ist aber aus meiner Sicht auch okay.
Nur: Ohne dass man sich informiert findet man auch hier kein seriöses Angebot und steht im Zweifel mit einem Hund da der mit 14 Monaten mittelgradige HD diagnostiziert ist, nachdem den Haltern aufgefallen ist, dass der junge Hund schon seit geraumer Zeit immer so komisch hüpft beim laufen und generell viel schont. Letztens erst wieder so einem Fall begegnet.

Letztendlich sind die Halter selbst schuld. Der einzige der mir bei sowas immer leid tut ist der Hund, denn der hat sich nichts davon ausgesucht was ihm widerfahren ist.
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Minze » Mi 16. Jan 2019, 19:29

Ich seh es jetzt auch nicht schwarz oder weiß. Ich finde es durchaus in Ordnung einen papierlosen Wurf zu machen. Jedoch müssen die elterntiere harmonieren und stimmig sein und eben auf Rasse spez. Erkrankungen getestet sein. Einfach so einen Rüden auf eine Hündin zu setzten weil Welpen halt so süß sind finde ich nicht okay. Sicherlich nicht so schlimm meiner Meinung nach, wie wenn es nur um Provit geht. Klar und ganz mies wird’s halt wenn Welpen absolut schlecht aufwachsen, zu früh von der Mutter getrennt werden und dann verkauft werden, während die Mutter in Käfighaltung auf den nächsten Wurf wartet. Dass ist grausam.
Ich habe ehrlich 0 Mitleid wenn Menschen auf sowas rein fallen. Mittlerweile wirst selbst bei dhd 24 darauf hingewiesen, es kommen oft dokus darüber und wenn du einmal im Internet „Welpen kaufen“ eingibst, kommen genügend Ratschläge.
Interessanterweise wird aber eher der Unterschied zwischen iPhone 6 und 7 gegoogelt als dass man sich über rassen informiert oder über die Anschaffung.
Dabei geht es doch um ein Lebewesen. Neulich meinte eine Freundin dass sie weiß dass man die Rasse nicht kauft, aber wenn dann würde es bei ihr ne Franz. Bulldog werden. Optik spiele ja schließlich auch ne Rolle. Hach da redest dir den Mund fusselig und die Problematik ist bekannt, aber wird nicht richtig eingeschätzt, klein geredet und das eigene Ego bekommt mehr Stimmrecht.
Edit:
Früher war es wahrscheinlich schon so dass viele Menschen dass genommen haben was es so in der Nähe gab (Anzeige in der Zeitung). Heute aber mit dem Internet hat man viel mehr Auswahl, kommt auch an Exoten ran und dann zieht eben der sarplaniac ein. Und was mir in großen hundeforen auffällt, da sind viele neuuser die sich einen Hund wünschen, neben den vielen Labrador wünschen, gibt es viele die sich einen Akita, einen border Collie oder einen anderen nicht ganz einfachen Hund wünschen. Dann erzählen sie von ihrem Leben, von dem was sie vorhaben und es wird klar, so ein Spezialist passt aufgrund der Beschreibung nicht. Auf dieses Feedback wird geschmollt, Missgunst unterstellt oder es eben schön geredet.

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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Manu » Do 17. Jan 2019, 04:23

Ich persönlich legen keinen Wert auf Papiere,weil das mal so gar nix aussagt :nono:
Mit meinem reinrassiger Strassenköter-Mix hatte ich in all den Jahren nie gesundheitlich große Not...ausser mal Kleinigkeiten.
Aaaaaaaaaaaaaaaaber mein "Papier"-Boxer...da bin ich Dauergast beim TA und den Züchter(Boxerclub) kratzt das gar nicht :thumbsdown:

Ob Hobbyzüchter ihre Hunde auf eventuelle Erbkrankheiten untersuchen lassen...wage ich zu bezweifeln :gruebel:
Eine Bekannte von mir hat ihren Labbirüden 3mal als Deckrüden hergeben und ich weiß gaaaaanz sicher,das weder der Rüde noch die Hündinnen auf irgendetwas untersucht wurde :thumbsdown: Aber ich weiß auch...das bei alles 3mal die Aufzucht optimal war :daumenhoch:
Ok das ist nur ein Beispiel und sicher wird es Ausnahmen geben...

Ja und das Thema "Exoten" oder wie es neu-deutsch heit...Designerhunde...das ist ja nochmal ein Thema für sich :kopfklatsch:
Kräutergeist hat geschrieben:
Mi 16. Jan 2019, 07:21
Kooikerhondje - das ist so ein niederländischer Entenlockhund.
ahhhhhh danke :love: wieder was gelernt :daumenhoch:

Minze hat geschrieben:
Mi 16. Jan 2019, 19:29
weil Welpen halt so süß sind
Ja weil sie halt so süß sind...oder weil...wir wollten ja eigentlich nicht guggen :kopfklatsch:
Ich erlebe das ganz oft bei mir im Welpenspiel...die Leute kommen mit ihrem Hündchen und null Plan :kopfklatsch:
Wenn ich dann frage was sie denn über die Rasse wissen und warum es ausgerechnet diese Rasse sei...kommen genau diese Antworten :rolleyes:

Das schärfste was ich mal erlebt habe,war ein Tochter(11J.)/Vater-Gespann mit einem Shiba-Inu
Den Hund hatte das Mädel zu Weihnachten bekommen :geschockt: Weil sie ADS hat und damit sie Verantwortung übernimmt :geschockt: :geschockt:
Auf die Frage,warum diese Rasse?War die Antwort,weil die Shiba-Inu´s nicht haaren und nicht stinken :rolleyes: :geschockt:
Der Vater hat die Kleine echt ins Messer laufen lassen...der hat sie während des gesamten Welpenspiels null unterstützt..nichts funktionierte und die Kleine war zusehens überfordert :weinen:
Ende von Lied...zum Schluß hat der Hund sämtliche Familienmitglieder gebissen...was die Familie aber auch noch nicht tragisch fand :kopfklatsch:

Auch hatte ich mal ein älteres Ehepaar..beide so um die 70J. Er mehr tot als lebendig mit einem Mali :rolleyes:
Beide waren dem Hund nicht gewachsen...im Gespräch stellte sich heraus,das sie einen Schäferhund wollten...aber nicht wußten das es Unterschiede gibt und ihr "Hündchen" im örtlichen Tagesblatt inseriert war :kopfklatsch:
ER...wollte den Hund wieder abgeben...SIE meinte nein wir haben eine Verantwortung.
Ansich richtig..aber ich habe den Herrschaften dann mal eventuelle Begebenheiten vor Augen geführt und das es besser ist den Hund jetzt in jungen Monaten in fähige Hände zu geben,als zu warten bis er einen "Schaden" hat.
Beide haben meinen Rat befolgt und den Welpen abgegeben...na immerhin :daumenhoch:

Noch ein Beispiel
Meine Nachbarin hat sich im Oktober einen Mopswelpen gekauft...auch von so einer Wald und Wiesenzucht,da sie bei sämtlichen Mopszüchtern abgelehnt wurde...aufgrund ihrer langen und unregelmäßigen Arbeitszeit...sie ist Chefsekretärin in einer recht großen Firma hier.
Natürlich haben wir uns erst unterhalten,als der Hund da war und es stellte sich raus,das sie sich mal so gar keine Gedanken gemacht hat :kopfklatsch:
Sie wollte immer einen Mops (warum auch immer?) Sie wollte ihn überall mit hinnehmen und sie wollte auf gar keinen Fall ihr bisheriges Leben(insbesondere das reisen) aufgeben :kopfklatsch:
Ich weiß nicht wieviele unzählige Gespräche wir seither geführt haben? Neulich sagte sie mir das sich ein Leben mit Hund nicht so anstrengend vorgestellt hat :rolleyes: und das sie vermutlich nicht das richtige Frauchen für den Hund sei :geschockt:
Im Moment wurschtel sie mehr oder weniger gut mit dem Mops und hin und wieder ist der Kleine bei mir in Tagespflege...ohne mir wäre sie echt "erschossen" :cry:
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Kräutergeist » Do 17. Jan 2019, 07:45

Ich lege auch keinen Wert auf Papiere - außer bei bestimmten Rassen.
Aber ich lege Wert auf ne anständige Zucht und Aufzucht. Und wenn einer ohne Papiere immer noch knappe 1.000 € haben will, dann erwarte ich auch, dass die Eltern untersucht sind. Punkt. Da geht bei mir kein Weg dran vorbei.
Sind die Eltern nicht untersucht ist meiner Meinung nach der Preis nicht gerechtfertigt. Dann zahle ich da genau so einen Preis, den ich auch für eine Feld-Wald-und-Wiesen-Mischung aus einem Upps-Wurf zahlen würde - nämlich Aufzuchtskosten durch Welpenanzahl.

Das ist halt eben das Thema, es werden ja teilweise für Welpen ohne Papiere und ohne untersuchte Eltern schon solche Preise verlangt, dass man auch zum seriösen Züchter gehen kann - nur weil die Welpen "reinrassig" sind bzw. aussehen oder ne Rasse drin ist, die grade in ist. Irgendwo wollte man mal fast 700 € für Mischlingswelpen (WSH x Labbi), als ich fragte wie der Preis zu Stande kommt sagte man mir "Weil die Eltern reinrassig sind." und wenn sie mir zu teuer wären solle ich doch wo anders gucken.

Man muss eben immer recherchieren, weil gute Züchter egal ob beim VDH, einem anderen Verein oder auch ohne Verein leider in der Unterzahl sind. Viele "züchten" sich was zurecht und wollen nur die Kohle machen. Auch derjenige, welcher so sympathisch mit "Familienhobbyzucht" wirbt. Auch der VDH-Züchter macht das als Hobby.
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Schlundi » Do 17. Jan 2019, 12:18

Also, dass unser Hund Papiere hat, ist für mich jetzt auch nicht extrem wichtig.
ich habe sie nciht an die Wand gehängt. :mrgreen: :statuten:

Allerdings haben wir uns schon große Mühe gegeben mit der Züchterauswahl.
Und die haben allerlei Tests gemacht.
Und wir haben bis jetzt auch Glück, Moony war noch nie ernsthaft krank.
Also, mal kleine Blessuren oder so, aber sonst sieht uns der TA nur zum Impfen.

Jetzt haben wir natürlich auch ne Rasse, die nicht so in Mode ist.
Obwohl, der KH Collie scheinbar auf dem aufsteigenden Ast ist. Kommt mir zumindest bissl so vor.

Aber um uns rum (aufm Dorf halt) haben die meisten ihre Hunde "halt über Bekannte oder so auf ne Anzeige" bekommen.
Ich habe mal eine beim Gassi getroffen, die hat mir erzählt, ihr Hund wurde ihr als reinrassiger Jack Russel verkauft.
Äh, ja gut... der Hund sah aus wie ne Mischung aus Beagle und Dackel. Aber niemals wie ein Jackie. :staun:

Und solche Hundehalter habe ich auch schon öfter getroffen, die mit ihren Welpen total Gewaltmärsche machen, "Weil der braucht das ja".
Aber selbst wenn man etwas sagt, und sei es auch eher vorsichtig, dann wird das meist abgebügelt.
Tja, was soll man da machen? NIx.
:confused:

Das ist doch wie bei den meisten Themen. Die Hintergründe will keiner wissen, sonst müßte man sich mit schrecklichen Dingen auseinander setzen und das ist anstrengend.
Lieber den kleinen süßen Weklpen haben, nix denken und dann entweder damit leben oder wieder loswerden, weil "so hab ich mir des aber nciht vorgestellt..."

Trotzdem glaube ich schon, dass sich auch viele Leute GEdanken machen. Man kann nur hoffen, dass die Anzahl steigt und das Geschäft mit Welpen dann weniger wird. *hoff*
LG Schlundi
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Kräutergeist » Do 17. Jan 2019, 13:31

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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von ameise » Do 17. Jan 2019, 21:57

Kräutergeist hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 13:31
Mehr sag ich nicht: https://www.gutefrage.net/frage/wie-hie ... -ein-welpe
Wenn ich sowas lese, dann denk ich immer "das ist doch Verarsche" - ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so blöd ist.

...Aber dann muss ich hin und wieder feststellen, dass die Dummheit der Menschen so grenzenlos ist wie das Universum. Und das wird nicht besser...

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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Manu » Fr 18. Jan 2019, 02:27

Kräutergeist hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 13:31
Mehr sag ich nicht: https://www.gutefrage.net/frage/wie-hie ... -ein-welpe
:geschockt: :geschockt: ui :geschockt: :geschockt:
lieber Gott laß Hirn regnen :kopfklatsch:
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Kräutergeist » Fr 18. Jan 2019, 07:25

Es ist schon so wie Albert Einstein sagte:

"Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Manu » Fr 18. Jan 2019, 08:28

:hahah: :hahah: :hahah: :hahah: :hahah:
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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von ameise » Sa 19. Jan 2019, 20:34

Ja der Albert hatte recht. :dozey:

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Re: Welpenhandel :(

Beitrag von Kräutergeist » Mo 21. Jan 2019, 07:45

Ja, mit vielen Dingen!
Er war aus meiner Sicht weit mehr als nur ein cleverer Wissenschaftler.
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